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Die Schulleitung des erzbischöflichen St.Joseph Gymnasiums in Rheinbach hat kürzlich beschlossen, in Sachen Ernährung und Verpflegung ihrer fast 1000 Schülerinnen neue Wege einzuschlagen. So erhalten künftig nur noch diejenigen Schülerinnen ein Mittagessen in der schuleigenen Mensa, die bereit sind, ein Girokonto zu eröffnen inkl. eigener Kontokarte mit Geldkartenfunktion. Nur mit einer Bankkarte erhalten die Schülerinnen künftig Zutritt zu ihrer Mensa.
Auf diese Weise werden die Eltern zu der Entscheidung gedrängt, ihren Kindern schon im Alter von 10 Jahren ein eigenes Girokonto zu eröffnen, damit diese während der Übermittagsbetreuung in ihrer Schule das Recht auf ein warmes Mittagessen haben. Eine enge Kooperation des Gymnasiums mit der Kreissparkasse Köln soll die Umsetzung dieser lukrativen Pläne ermöglichen.
Dass die Bankenkrise nicht spurlos am kleinen Steuerzahler vorbeiziehen wird, war uns allen klar, aber wer hätte gedacht, dass auch die Kinder ihren Beitrag dazu leisten müssen.
Elterninitiative Rheinbach