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Steter Tropfen II

06.04.11

Permalink 23:38:, von admin E-Mail , 995 Wörter   German (DE) latin1
Kategorien: Sekundarstufe I

Seit dem 18.03.11 versuche ich verzweifelt einen neuen Schulplatz für meinen Sohn zu finden!

Er besuchte die 6. Klasse des Gymnasiums, wo er unter Mobbing, Körperverletzung, Diebstahl und Sachbeschädigung von Schulmaterial und Eigentum, das Zurückhalten wichtiger Informationen (bei Krankheitsfall fehlende Hausaufgaben, Arbeitsblätter, Aufschriebe), das Erfinden von Gerüchten und Geschichten (zB. gestohlene Dinge in seine Schultasche gesteckt wurden und im Pausenhof, bei anderen Kindern, ihn als Dieb zu beschuldigen), briefliche Demütigungen "ich weiß du hast die .... gestohlen", andere Kinder werden zu aggressiven Taten aufgehetzt. Spott, Bedrohung, Gewaltandrohung, vor Übertritten wird eine folgende Lehrerperson negativ beeinflusst ("vor-informiert") Diskriminierung wegen Migrationhintergrund, leiden musste!

Wegen diesen Vorfällen leidet mein Sohn an Konzentrationsschwierigkeiten (starker Leistungsabfall der Schulischen Leistungen), Selbstzweifel, Niedergeschlagenheiten, Gereiztheit, Ratlosigkeit, Übersensibilität, Alpträume, Bauchschmerzen, Magenschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Weinen und Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Rücken und Nackenschmerzen und Schulangst!

Fortsetzung:

Die Schulleitung ignorierte meine verzweifelten Hilferufe, bzw. verwies mich an die Klassenlehrerin weiter.

Diese keinerlei Interesse an meinem Sohn zeigte, dass sie mir unverschämter Weise, persönlich am 17.03.11 sagte: "Entschuldigung ich habe Ihren Sohn, anfangs, in die falsche Schublade gesteckt, aber ich bin eine gute Lehrerin"! Und sofort wurde das Kind wieder schlecht gemacht, "er zieht,auf dem Schulweg, an den Rucksäcken", aber das mein Kind ständig im Sanitätsraum lag und sogar im Krankenhaus, das interessiert niemanden; ausgrenzen aus der Schulgemeinschaft(ganz hinten alleine sitzen musste), ungerechtfertigte Anschuldigungen (Klassenbucheinträge, Nachsitzen, Strafarbeiten; weil er sich bei Gewalt verteidigte und keine Hausaufgaben machen konnte, da ihm die Schuldmaterialien, wegen Krankheit fehlten und vom Mitschüler absichtlich zurückgehalten wurden) Ignorieren und Schneiden, nicht Zuhören, nicht zu Wort kommen lassen, laut werden, "Motzen" Lächerlich machen, verletzende Bemerkungen, Schuldzuweisungen, blosstellen vor der ganzen Klasse, durch ständige Kritik wird Druck ausgeübt, sein Anliegen wird nicht ernst genommen, wird als dumm hingestellt, beschimpft und beleidigt, abschätzige Gesten, abwertende Blicke, die Lehrerin fragt immer dann nach einer Antwort, wenn sie weiss, dass er keine Antwort geben kann. Er wird sehr oft übergangen, wenn er sich selber meldet oder die richtige Antwort wird reglemäßig hinterfragt und bloßgestellt. Nicht gelobt werden.

Es werden Andeutungen zu den Eltern gemacht "kein Wunder, dass du schlechte Noten schreibst, wenn sich deine Mutter nicht um dich kümmert"! Privates wird vor die Klasse gezogen, die Intimsphäre wird verletzt. Probleme werden ignoriert, weggeredet, als inexistent dargestellt.

Bei meinem 1.persönlichen Gespräch letzten Herbst, das ich bei Ihr suchte, weil ich meinen Sohn, sehr oft, aus dem Sanitätsraum abholen musste. Beim Arzt 2 Mal den selben Arm Röntgen lassen musste, bestand keinerlei Interesse. Die Fehler wurden auf mich und meinen Sohn geschoben " suchen sie Hilfe zur Erziehung beim Jugendamt, seien Sie konsequenter und lassen sie ihn die Spülmaschine ausräumen."

Der Vertrauenslehrer schaltete sich erst am 17.03.11 ein, nach dem in seinem Sportunterricht die Schulbücher unter den Wasserhahn gestellt wurden. Die vorherigen Terminnachfragen meines Sohnes und mir, wurden bis zu dem Zeitpunkt ignoriert.

Auf 14 Gymnasien hatte ich bisher versucht meinen Sohn unterzubringen. Entweder aus Kapazitätgründen, der schlechten Noten oder nach Rücksprache mit dem Rektor d, wollte man ihn plötzlich nicht nicht mehr auf der neuen Schule.n.

Bei vielen Beratungstellen hatte ich Rat gesucht und wurde immer an das Regierungspräsidium verwiesen "Nur die können Ihnen helfen einen Schulplatz zu finden"!

Am 18.03.11 telefonierte ich mit Frau..., vom Regierungspräsidium. Diese teilte mir mit, dass Dr... für mich zuständig sei, der aber erst am 24.03.11 im Hause sei. Bei meinem verzweifelten Anruf bei Dr...., glaubte dieser meine Geschichte nicht "Auf dem ....Gymnasium ist noch nie etwas vorgefallen"!

Seit dem versuche ich Hilfe, für meinen Sohn, von Dr.... zu bekommen, ständig telefonierte ich ihm nach " Ich habe auch anderes Dinge zu tun"! Keinerlei Unterstützung bekam ich von Dr...., dieser sogar gestern das Telefongespräch abbrach und ich werde als Lügnerin dargestellt.

Als wir im März 2010 aus dem Ausland nach Deutschland zurückkamen, besuchten wir den "Tag der Offenen Türe" am ... Gymnasium. Beim Gespräch mit der Rektorin, dass mein Sohn einen Schulplatz benötigt, teilte sie uns mit, dass sie sich erkundigen muß, ob das Kind auf Ihre Schule darf und gab uns einen Termin.

Bei diesem Termin, sagte sie, dass mein Kind auf Ihre Schule darf! Als ich ihr die Zeugnisse vorlegte, schaute sie auf den Namen "ausländischer Namen", machte die Zeugnisse nicht einmal auf, sprang vom Stuhl auf, ging zum Telefon und versuchte die Realschule zu erreichen. "Ihr Kind muß auf die Realschule gehen."

Ich war sprachlos und wurde von der Rektorin nach Hause geschickt. Mein Bruder versuchtedies mehrmals, telefonisch mit Ihr zu klären. Ich erzählte die Geschichte meiner langjährigen, deutschen Freundin, diese mir sagte: " die Rektorin ist rassistisch, weist du das nicht, das weiß doch jeder"! (Muss dazu sagen, ich sehe nicht wie eine Ausländerin aus und spreche perfekt deutsch)!

Auf dem diesem Gymnasium ist heute immer noch ein Platz frei, teilte mir Dr... (vom Regierungspräsidium mit, er habe mit der Rektorin gesprochen, aber er kann sie nicht zwingen mein Kind auf ihrer Schule aufzunehmen. Mein Bruder telefonierte vorgestern mit der Rektorin vom ....Gymnasium " Er soll auf die Realschule gehen".

Als ich dies Dr... erzähle, legte er den Hörer auf "Das sei ein unverschämte Unterstellung"!

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, mein Sohn benötigt dringend eine Schule, in der er in Ruhe sich auf die schulischen Leistungen konzentrieren kann. Dies hatte auch die Psychologin bestätigt, er benötigt keine Therapie sondern eine gute Schule!

Weshalb muß mein Sohn darunter leiden und auf eine Realschule gehen? Wie uns die Rektorin von einem anderen Gymnasium mitteilte, dass es Förderunterricht, Hausaufgabenbetreuen, Beratungs- und Vertrauenlehrer und die Möglichkeit der Probeversetzung, mit Kursen in den Sommerferien gibt, das ihm helfen würde. Ich füllten das Anmeldeformular aus. Aber nach dem Gespräch mit dem "alten" Rektor, wollte sie meinen Sohn plötzlich nicht mehr auf Ihrer Schule haben.

Wie der Zufall so wollte, traf ich gestern eine Sozialarbeiterin, die mir mitteilte, dass eine Mutter mit ihrem Sohn, das ähnliche Problem auf dem selben Gymnasium hat. Und sie auch keinen neue Schule findet.

An das Regierungspräsidium/Schulaufsichtsbehörde hatte ich mich vergeblich, nochmals schriftlich und telefonisch gewandt.

Ich weiß nicht mehr weiter, mein Sohn muß doch zur Schule gehen! Wieso hat man als Mutter und Kind nichts zu sagen?

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3 Kommentare

Kommentar von: aaaaaaaaa [Besucher]
Guten Tag, an den Schulen gibt es mittlerweile Beratungslehrer, sind keine Sozialarbeiter, sondern voen der schulpsychologischen Beratungsstelle, diese arbeiten anony umd vertraulich, dies wäre eine Anlaufmöglichkeit.
13.05.11 @ 10:40
Kommentar von: MrsBesuch [Besucher]
Ich weiß nicht wo sie wohnen daher kann ich auch nicht sagen ob Potsdam zuweit weg ist. Aber es gibt dort das
Schiller Gymnasium, dieses Gymnasium ist eine staatlich
anerkannte ersatzschule und wird ihren Sohn sicher aufnehmen.
P.S. Das Schiller ist eine Privatschule.
07.09.11 @ 18:04
Kommentar von: Schiller Helga [Besucher]
Hallo. ich würde mich an die Öffentlichkeit wenden (Zeitung, Radio, Fernsehen). Es ist unglaublich wie Mobbing an den Schulen bagatellisiert wird.Ich glaube das erst drastische Schritte die Schule wachrüttelt.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und vorallem Durchhaltevermögen-kämpfen sie für ihr Kind!
12.11.11 @ 16:49

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