| « Manfred | Niederbayern » |
Meine Tochter,7. Kl., wird von ihren Mitschülern gemobbt bzw. geärgert. Sie hat sich schon an ihre Lehrerin, die Schulsozialarbeiterin und weil das alles nichts gebracht hat, auch an die Schulleiterin gewendet. Nichts hat sich geändert. Auch ich habe mit diesen Leuten geredet, aber die schalten auf Durchzug. Ihre Klassenlehrerin meint sogar sie steht sich selber im Weg und hat mir geraten, mit meiner Tochter doch lieber zum Psychologen zu gehen, da sie das Mobbing angeblich selber provoziert. Ist die bescheuert ? Wer da wohl eher zum Psychologen muß !!!
Fortsetzung:
eine schwierige Situation. Wenn die Schule nicht will und sich uneinsichtig zeigt kann man das kaum verändern. Um eine qualifizierte Aussage machen zu können müsste man allerdings genau wissen, wie Lehrer, Schulsozialarbeiter, Schulleitung ihre Tochter und die Situation sehen.
Danach erhalten Sie ein besseres Bild und vor allem Argumente. Zum jetzigen Zeitpunkt stecken Sie fest und werden NICHT weiterkommen. Übrigens, selbst wenn Ihre Tochter Mobbing provoziert, wie die "Experten" meinen, rechtfertigt das noch lange nicht, dass sie es erdulden muss oder dass die Schule passiv zuschaut. ( Welch ein Irrsinn!)
Den Lehrern ist dringend eine Weiterqualifikation in Sachen Mobbing, Gewaltprävention anzuraten. In jedem Bundesland gibt es dazu hervorragende Angebote in der Lehrerfortbildung. Und es sei gleich vorweg genommen: STREITSCHLICHTER oder MEDIATION helfen im Falle von Mobbing NICHT!